Rhönradturnen

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Sonntag, 18. März 2018
Oberbayrische Meisterschaften und Pokalwettkampf im Rhönradturnen
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Berichte

Was ist Rhönradturnen

Das Rhönrad ist ein Sportgerät, das aus zwei Reifen besteht, die durch sechs Sprossen – zwei einfache Stangen (Spreizsprossen), zwei Griffsprossen und zwei Brettsprossen – miteinander verbunden sind. Der Durchmesser des Rades variiert je nach Größe des Turners, so dass der Turner fast gestreckt auf den Brettern stehen kann und sich an den Griffen hält. An den Brettern können Lederschlaufen, so genannte Bindungen, befestigt werden, in denen sich der Turner mit den Füßen festklemmen kann. Es gibt Räder von 130 bis 245 cm Durchmesser. Die Räder wiegen zwischen 40 und 60 kg. Es gibt sie in verschiedener Dicke und in verschiedenen Farben.

Geschichte des Rhönrads:
Das Rhönrad wurde 1925 von Otto Feick in Schönau a.d. Brend in der bayerischen Rhön zum Patent angemeldet, als „Reifen- Turn- und Sportgerät". Erfunden hatte er das Rad in Ludwigshafen am Rhein ca. 1920–1922, auf dem Gelände des VSK Germania Niederfeld, einem Sportverein, dessen Gründungsvorsitzender Otto Feick war. Das Patent mit der Nummer 442057 wurde am 8. November 1925 ausgestellt, erst 1926 wurde der Name „Rhönrad" geschützt und eingetragen. Der Sohn eines Schmiedes war bereits als Kind in zwei Wagen-Reifen in Reichenbach (Pfalz) vor der Schmiede des Großvaters den Berg heruntergerollt. Später entwickelte er das Sportgerät weiter. Die ersten Rollversuche damit machte er auf den Wiesen der Blies, einem Badeweiher in Ludwigshafen-Gartenstadt.

1936, bei den Olympischen Spielen in Berlin, wurde dieser Sport vorgeführt, jedoch nicht als olympische Disziplin.

Heute ist das Rhönradturnen auch über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt. Der Schwerpunkt dieser Turnsportart liegt allerdings in Deutschland.

Im Jahre 1995 wurden der Internationale Rhönradturn-Verband (IRV) gegründet und die 1. Rhönrad-Weltmeisterschaft ausgetragen.

Das Turnen mit dem Rhönrad:

Mit dem Rhönrad kann auf verschiedene Weisen geturnt werden:
In der Disziplin Geradeturnen rollt das Rad auf beiden Reifen.
Beim Spiraleturnen wird das Rad auf einem Reifen kreisförmig auf dem Boden fortbewegt.
Beim Sprung springt der Turner auf das rollende Rad auf und vollendet den Sprung z.B. mit einem Salto auf den Boden.

Quelle: Wikipedia.org

Weitere Info´s und Links:
Wikipedia Eintrag zum Thema Rhönrad
BTV-Rhönradturnen
Deutscher Turnerbund-Rhönradturnen
Internationaler Rhönrad-Verband